Zu Nofretete ins Neue Museum
Für viele Besucher ist Berlin deshalb besonders interessant, weil sich die Stadt in einem dauernden Wandel befindet. Das trifft ganz besonders auch auf die Bausubstanz zu. Dass in der Hauptstadt häufiger als anderenorts Neues oder Altes neu ersteht, liegt an der besondern Situation der Stadt mit Teilung und Mauer.
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Das jüngste Beispiel dieser Neuentstehung ist das rund 150 Jahre alte Neue Museum. Im Krieg schwer beschädigt, stand lange Jahre faktisch nur eine Ruine des späten klassizistischen Baus des Architekten und Künstlers Friedrich August Stüler.
Stüler in die Gegenwart transportiert
Erst beinahe 20 Jahre nach der Wiedervereinigung öffnete das Museum wieder seine Pforten, nachdem es unter der Anleitung des britischen Architekten David Chipperfield in mühseliger Arbeit restauriert wurde. Nach der Eröffnung bot sich ein atemberaubender Anblick, da es Chipperfield neben anderem gelang, im eigentlich zerstörten und verloren geglaubten Eingangsbereich mit der rudimentären, unbehandelten Ziegelfassade und einer schlichten steinernen Treppe den Geist Stülers einzufangen und in die Gegenwart zu transportieren.
Der ursprüngliche Bau geht bis in die 40er Jahre 19. Jahrhunderts zurück als sich im jungen Bürgertum des Preußenstaates der Museumsgedanke immer mehr durchsetzte und das noch gar nicht so Alte Museum aus allen Nähten platzte.
- Teil 1: Zu Nofretete ins Neue Museum
- Teil 2: Das Neue Museum - ein visionärer Bau
Entdecker-Infos
| Adresse: | Bodestr 1, 10178 Berlin |
| Telefon: | 030/266424242 |
| Internet: | www.neues-museum.de |
| Öffnungszeiten: | Mo-Mi/So, 10-18 Uhr, Fr/Sa, 10-20 Uhr |









